Für ein offenes Tourismusland –
NEIN zum Burkaverbot!
Das Tourismuskomitee «NEIN zum Burkaverbot» steht für eine offene und tolerante Schweiz ein, die als Gastland anderen Kulturen aufgeschlossen begegnet. Als Gastgeberinnen und Gastgeber beurteilen wir unsere Gäste nicht nach Merkmalen wie Geschlecht, Religion, Behinderungen, Alter, sexueller Ausrichtung oder Herkunft. Wir lehnen die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» aus den folgenden Gründen klar ab:
Die Initiative beschädigt das Image des Schweizer Tourismus
Ein Verhüllungsverbot auf nationaler Ebene könnte das Image der Schweiz in muslimischen Ländern langfristig beschädigen. Davon betroffen wäre nicht nur der Ferientourismus, sondern auch der MICE- und Business-Sektor. Ein Imageverlust könnte den Schweizer Standort als neutrales Land nachhaltig schwächen.
Die Initiative erschwert die Erholung nach der Krise
Der Schweizer Tourismus befindet sich in der schwersten Krise seit dem 2. Weltkrieg. Steine in den Weg zur Wiederbelebung wichtiger Herkunftsmärkte sind in dieser Situation fehl am Platz. Es ist wichtig, dass – wenn es die Lage wieder zulässt – die Märkte positiv bearbeitet und zurückgewonnen werden können.
Die Initiative ist unverhältnismässig und unnötig
Die Verankerung eines Verbots in der Bundesverfassung ist unverhältnismässig, da in der Schweiz nur sehr wenige Frauen vollverschleiert sind und auch aus den muslimischen Ländern längst nicht alle Touristinnen Ganzkörperverschleierung tragen. Ausserdem liegt die Kompetenz bei den Kantonen.
> Hier finden Sie unser ausführliches Argumentarium
Deshalb sind Wir gegen das Burkaverbot
Für ein offenes Tourismusland –
für eine offene Schweiz.
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